Bitte runterscrollen - habs jetzt endlich geschafft mal Bilder reinzutun
- auch die von der Great Ocean Road im letzten Eintrag.
Wir haben uns also tatsaechlich “durchgekaempft” bis nach Perth - laut Tacho >5000km in knapp 2 Wochen, das mache uns erstmal einer so schnell nach :P … und es war nicht so, dass es aetzend oder langweilig war, wie es von somancheinem, der diesen Marathon auf sich genommen hat, ueberliefert wurde. Wir hatten eine super Zeit, haben ueberall angehalten, wos etwas umsonst gab (Kaese,Wein,Honig,Fudge-Proben - Fudge ist laut leo.org ein Buttertoffee
man koennte es aber auch als sehr fette Schokolade abtun) oder wo es etwas tolles zu sehn, zu fotografieren oder zu tun gab. Obendrein haben wir uns schon fast auslosen muessen, wer abends kochen durfte - und es war auch soweit ich das beurteilen kann immer etwas sehr Leckeres und manchmal Unbekanntes auf dem Teller. Man kann sehr wohl sagen, wir haben die Zeit genossen - Danke, Simone and ta, Paul!
Wer haetts gedacht, es gibt mal wieder keine Bilder … die Bibliothek hier ist wieder mal menschenfeindlich *g* - interessanterweise war es aber die Rezeptionistin, die uns eine Sicherheitsluecke gezeigt hat, mit der man an den Datenbankrechnern verbotenerweise surfen konnte
. Trotzdem war nix mit Bilder hochladen - und in dem Internetcafee hier ebenfalls nicht - shucks!
Also werd ich einfach mal wieder ein bischen plaudern:
Wir haben Adelaide schon am Tag nach unserer Ankunft wieder verlassen - nettes Staedchen, leider nicht genug Zeit um es wirklich unter die Lupe zu nehmen… am Abend war ich seit Ewigkeiten mal wieder weg, nichts nennenswertes - erst warn wir im Pub, dann in ner Kneipe mit Liveband - leider haben wir nur die letzten paar Lieder mitbekommen, die Mukke ansich war naemlich ganz schnieke
Wir haben uns entschieden nach Adelaide erstmal ein paar Tage viele Kilometer abzufahren, um es danach ruhiger angehen lassen zu koennen - dafuer hab ich Paul noch mit in meine Versicherung aufgenommen. Am ersten Tag knapp 500km, am Tag darauf ueber 1000 … der Tacho war am schmelzen
und die Entfernungen in Europa kommen einem lachhaft vor… 2h sind nichts, ein Tag rumgefahre stoert auch nicht weiter…
Den Sprit und das Essen teilten wir wie ueblich durch drei und im Endeffekt haben wir fuer die Zeit jeder nur etwa 350$ ausgegeben, mir faellt es echt schwer irgendetwas wirklich negatives an dem Trip zu finden - das Auto ist noch makellos, fast wie am ersten Tag, die Passagiere auch
und unterm Strich haben wir uns auch gut verstanden - wohlgemerkt auf Englisch, die ganze Zeit - selbst mit Simone hab ich meistens Englisch geredet, also uch wenn Paul gerade mal nicht da war… sehr lehrreiche Zeit also auch
Hmm, jetzt bin ich noch gar nicht auf die Erlebnisse eingegangen - noch 1min Internet uebrig… Ich hab die Hoffnung auf ein Internetcafee mit funktionierendem USB-Anschluss ja auch noch nicht aufgegeben
Also vorerst mal Gruesse an Alle,
Paddy,
Langstreckenfahrer
Der Grampians National Park

… ja, Essen spielte wie gesagt eine wichtige Rolle - hier gabs was leckeres vom Grill - den wir trotz Feuerverbot verwendet haben, nach dem Motto “wird schon nichts passiern” … wir haben natuerlich vorher alles brennbare im Umkreis von mehreren Metern entfernt

… zum Fruehstueck gehoeren “Heinz Baked Beans”, wie wir von Paul lernen konnten…


ausserdem gabs nochmal Grillgut ^^ und Cheddar (es ist unglaublich, wie die Australier [,Englaender und Briten] auf den Kaese abfahren, in fast jeder Kaeserei bestand der Hauptteil (wenn nicht der ganze Produktbestand) aus Cheddar in allen moeglichen Variationen…

Wie wir irgendwann bemerkt haben, war es ja sogar ein trefflich betitelter Cheddar
… und ja, er war sogar verdammt lecker, das muss ich zugeben *g*

Nicht weit entfernt von unserem “Camp” lagen allerhand Knochen, Panzer und sonstige Ueberreste von toten Tieren herum…

Auf gute Cowgirlmanier hat Simone oefters mal in die Saiten gehaun *g*


Kangaroo?





U-Turn-Blatt…

Emus in freier Wildbahn - hat man in den Grampians des oeftern in einiger Entfernung zur Strasse gesehn…

An diesem Abend hab ich mich an Fruehlingsrollen versucht - das Rezept nach gutem Gewissen und dem, was ich damals auf Aisens Hausparty aufgeschnappt hatte, zusammengeschustert - Simone hat noch Fisch-, Austern- und Chillisauce sowie einen leckeren Salat beigesteuert.

Einblick in die Schlafkoje



ein paar wenige Bilder von Adelaide - hab irgendwie ganz vergessen die Stadt an sich zu fotografiern…



Campingplatz in Port Augusta…

Diesmal hat uns Paul mit einem irischen Rezept bekocht, “Stewed Meat”, wenn ich mich richtig erinner. Hatte gewisse Aehnlichkeit mit Gulasch


Flirrende Hitze ueber den ewig langen Strassen…

Am Strand von Ceduna…


Simone hat ein halb asiatisch, halb simonisches Nudelgericht gekocht: “Pasta a la Simone”




… und dann gings los: >Return of Vampires< O.o

schwer zu erkennen - aber wir waren alle durchloechert wie schweizer Kaese, also fluechteten wir bei Anbruch der Dunkelheit schnell vom Strand und dem Meer, weiter ins Landesinnere, weg von den Moskitos. Pustekuchen! Dort war es gerade noch schlimmer - es war nicht mehr lustig. In unserer Verzweiflung machten wir Kehrt um in einem Motel Zuflucht zu finden… Auf dem Weg dorthin wurden wir von einem Fruchtfliegenquarantaenenkontrollposten aufgehalten. Eigentlich haetten wir saemtliches Obst und Gemuese an dieser Stelle entsorgen muessen - aber wie schon so oft half uns Pauls Ueberredungstaktik aus der Patsche 
Das Motel war eigentlich nicht schlecht - aber auch nicht gerade so schoen wie man es von Hotels gewohnt ist (es war fuer mich das erste Motel bisher
). Aussen vorm Eingang schlaengelten wir uns an aggressiv anmutenden, betrunkenen Einwohnern vorbei zur lokalen Kneipe (die uebrigens komplett hell mit Neonlampen beleuchtet war … brr, wie unromantisch ^^). Nichts nennenswertes an dieser Stelle - wir waren nur etwas overdressed (wohl das erste mal im Australienaufenthalt *g*) weil wir nicht mit so einer Absteige gerechnet hatten

ja, solche Bilder gehoeren einfach dazu


Mit solch einem Gefaehrt ist man wohl fuers erste vor den Gefahren des Outbacks sicher

Ei-Anhaenger *g*

Eine Tankstelle im Nichts.


Der erste Lookout nach der Great Ocean Road, der locker mit den 12 Aposteln mithalten konnte…



Stabilitaetstest der Kliffmaterie *g*



Herr der Fliegen…

…die Sprungbilder habens mir irgendwie angetan ^^

Paul beim Steinjonglieren…

Warum denn gleich so ruppich?

Pauls kaltes Nudelgericht - auch Pasta Salad genannt - von Simone mit Oel und Essig verfeinert (oehm, oder falls man Paul glauben will, “ruiniert”
). Er war auf jeden Fall sehrsehr lecker

und lecker lecker Mais!

entsorgen der Unterwaesche, die niemandem gehoerte


Und wie versprochen: Bilder von den Kartoffelpuffern


Es gibt noch etwas zu perfektionieren - die Reibe, die ich verwendet hab, war zu grob - und die Kartoffeln hatten irgendwie nicht genau den Geschmack, den sie haben sollten - dennoch gut *g*

… erinnert euch an das Foto von der Zapfseule mit 105ct pro Liter
die Preise waren teilweise echt zum Zaehneknirschen (kommen da die schwaebischen Ueberbleibsel durch? *g*) und kamen erschreckend nah an den deutschen Preis heran… (angeblich war es irgendwo, wo wir vollgetankt hatten noch teurer, aber um mein Gemuet zu schonen blieb mir der exakte Preis verschwiegen *g*)

… eigentlich spricht das ja fuer sich
auf der Karte ist das gerade Stueck aber verschwindend kurz…

Paul hat mir einiges an “Arbeit” abgenommen, wenn man das so sagen kann - das Fahren war ja auch interessant und so… nur nach ein paar Stunden fallen einem halt leider die Augen zu (vor allem, wenn man nachts nicht gescheit schlafen konnte).

Vor der Einfahrt in Norseman stauten sich mehrere Kilometer lang Roadtrains und hilflose Autofahrer, da der Zug, der die Strasse kreuzte dummerweise ueber der Schiene zum stehen gekommen war. Wir wurden dann irgendwann von der Polizei eskortiert

Norseman war in den 70ern eine bluehende Tagebau-Stadt. Soweit ich weiss wurden hier Gold- und Eisenerz geschuerft… Das Monstrum hier, das auf dem uebernaechsten Bild etwas wie ein Tempel aussieht, wurde wohl vom Regen ausgespuelt und hat uns dazu veranlasst, fuer eine bessere Aussicht auf den Huegel in der Naehe zu fahren.

Eisenerz…


Nicht weit nach Norseman sind wir immer wieder auf nahezu oder komplett ausgetrocknete Salzseen gestossen…

…Geschmacksprobe


Das Salz hier war wieder erwarten weder pulvrig noch steinig, eher ein bischen zerbrechlich…

Kaiserschmarrn - auf einem Campingplatz am Cape le Grand. Mit etwas Ueberredung ging der auch bei Paul als Hauptgericht durch

Nicht zuverwechseln mit den Ruehreiern und dem Steak, das Paul als naechstes Fruehstueck bereitet hat. Natuerlich durfte die englische HP-Sauce (die Queen of England persoenlich mit ihrem Stempel absegnet
) nicht fehlen.

An diesem Strand war ein hervorragender Regenbogen zu sehn - dummerweise warn wir gerade am Joggen und hatten zu dem Zeitpunkt keine Kamera dabei … merde.


Ich nenne es den “Ripcurl-Gipfel” *g*


Fields of Gold…
Abendessen gabs neben auf der privaten Einfahrt einer Koppel - ein spiel mit dem Feuer ^^ (wer weiss schon, wie die Farmer auf Landstreicher anzusprechen sind
)

Wie es das Schicksal will haben wir am selben Tag noch einen zweiten (wenn man genau hinschaut sogar doppelten) Regenbogen zu sehen bekommen… (gross)

Zum Essen gab es das wohl aufwaendigste Gericht des ganzen Trips - Haehnchenbrust a la Papa *g* Natuerlich gab es nicht die Sossenmischung, die wir immer verwendet hatten, also wurde improvisiert. Letztendlich kamen in die Sosse 2 Bananen, 2 Aprikosen, eine Kiwi, eine viertel Paprika, 3 Champignons, 2 Ringe Ananas, Curry und Mehl zum eindicken. Dann wurden wie ueblich noch Ananas, Aprikosen, und Bananen angebraten und - voila!
hat eigentlich genau geschmeckt wie daheim, nur eben ohne den Geschmacksverstaerker, den die Sosse wohl gehabt haben muss…

Williams Bay oder so, suedlich von Denmark - einer angeblich alternativen Hippie-Stadt (davon war nur leider gar nichts zu spueren…). Wenigstens waren die Kaeseproben und das Honigeis in der Umgebung lecker und die Bucht sehr toll :]

Aliens muessen hier wohl ihre Artefakte hinterlassen haben

Im Valley of the Giants haben wir uns einen der (ich glaube ) 3 “Tree Top Walks” in Australien gegoennt. Nicht schlecht, aber irgendwie auch nicht interessanter als erwartet..


(gross)

Auf einem sehr abgelegenen Campingplatz (wir waren wohl meilenweit die einzigen Leute) gabs zum Abend ein thailaendisches Nudelgericht mit Garnelen (ja - ich habe Meeresfruechte gegessen! O.o) mit Simones spezieller Gewuerzmischung, es war lecker - auch wenn ich mich wohl so schnell nicht an die Krabbelviehcher gewoehnen werde
Irgendwie hab ich vergessen die Fotos ab hier hochzuladen - wir sind noch auf einen Rentner-Campingplatz gegangen, dort hats dann wieder was griechisches von Paul gegeben, mit Tsatziki (schreibt man das so?), Tomaten, Salat und Geschnetzeltem, alles in nem libanesischen Wrap. Und in aehnlicher Form gabs das auch zum Fruehstueck, jedoch dann eher als Beilage zu Spiegelei, Bratwuerstchen (Breakfast Sausages, um genau zu sein
), Roestzwiebeln und dem Ueblichen… ein sehr reichhaltiges Fruehstueck - schliesslich hatte Paul Geburtstag! (und ich Pfosten habs natuerlich verpennt…).
Die Strecke von dem Campingplatz (der war zwischen Busselton und Capel) hoch nach Perth war weniger fotografierens- oder erzaehlenswert, der “Ortseingang” zu Perth ist eine riesige Baustelle…
Im ersten Hostel in dem ich war - dem Underground Backpackers - konnte ich nur eine einzige Nacht bleiben, weil alles ausgebucht war - zum Glueck, es war naemlich sehr laut (die Leute haben ewig auf dem Hof rumgegroelt, dann als sie fertig waren kamen sie ins Zimmer, machten das Licht an und setzten das Ganze eine geschlagene halbe Stunde fort - d.h. es wurde in normaler Lautstaerke geredet, gelacht, und so weiter… im Bett unter mir war ein Paerchen am rumwerkeln, ueber mir war der Schacht der Klimaanlage, der mir schoen ins Gesicht pustete… und die Kueche war auch dreckig. Selten so gelaestert, ich weiss
Immerhin hab ichs geschafft nochmal Kaiserschmarrn zu bereiten - und das, obwohl ich die 6 Eier die wir vor ein paar Tagen gekauft haben immernoch nicht im Auto finden konnte (hoffentlich sind sie nicht mehr da drin
). Ich bin erst in mehrere Convenience Stores marschiert (Laeden, die rund um die Uhr aufhaben und ein beschraenktes Angebot zu teuren Preisen verhoekern) und als ich da nicht fuendig wurde, war ich so dreist, in einer Pizzeria zu fragen - hat geklappt *g* 1$ fuer die Eier, 2$ Trinkgeld
Naja, also gabs dann am Abend erst Salat und spaeter Kaiserschmarrn - wenigstens etwas Gutes ^^.
Heute morgen hab ich dann ein paar andere Hostels ausgecheckt - echt schwer was zu finden - heute ist naemlich St. Patricks Day *g* ein sehr beliebter irischer Feiertag, man findet in den ganzen Hostels hier auch ueberdurchschnittlich viele Iren und Englaender (anstatt Deutsche). Schliesslich hab ich dann doch noch eine Bruchbude gefunden, bin gespannt wie dreckig sich das ganze wirklich anfuehlt - gut schauts jedenfalls nicht aus
… aber wenigstens hab ich ab Sonntag dann ein sehr gut bewertetes Hostel vor mir
Jetzt muss ich nur noch um mein Auto kuemmern - ein TUEV-Aequivalent machen, Auto gruendlich putzen, Fotos knipsen und Werbung aushaengen… puh.
Soweit sogut, jetzt habt ihr mal wieder einen Blogeintrag gelesen, wie er sich fuer Paddyverhaeltnisse gehoert *g* hoffe es war nicht zu lang fuer euch…
Gruesse an alle,
Paddy